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Gefährdeter Gesundheitsstatus bei Milchkühen

Veröffentlicht am Montag, 06. Januar 2014
Aktuelles
Ursachenforschung – gefährdeter Gesundheitsstatus bei Milchkühen, geringere Milchleistung bei gleichen Futterbedingungen
 
Was ist hier zu tun?
 
Wir haben uns diesbezüglich mit Fachleuten und Professorinnen von
Universitäten getroffen, diskutiert und suchen gemeinsam dafür Lösungen.
Auf Milchviehbetrieben ist vermehrt zu erkennen, dass Kühe problematischer durch die Kalbung gehen. Diese erkennbar geschädigt sind, teils aber auch nicht erkennbar sind, aber die Milchleistungen aus den Vorjahren werden nicht mehr erreicht.
 
Auch für Tierärzte ein Phänomen. Es helfen kaum Impfprogramme und Behandlungen schlagen oft nicht an.
 
Auf Betrieben mit Biogasanlagen gelingen Grassilagen nicht mehr.        Sie weisen Schimmelnester auf, sind laut Grundfutteranalysen im Abbauprozess, obwohl diese sauber geerntet wurden. Werden aber verfüttert, weil sonst das Grundfutter nicht ausreichend zur Verfügung steht.
 
Pathogene Keime, Clostridien und Co. haben das biologische Gleichgewicht gestört und übervölkert. Eine tickende Zeitbombe!
 
Eine weitere Zeitbombe tickt auf Betrieben, die mit nachfolgenden Herbiziden arbeiten. Der Ansatz liegt nach Aussagen von Profes-sorenInnen bei dem Herbizid Glyphosat. Dieses wirkt negativ auf Nutztiere und auch auf den Menschen. Ein schleichender Prozess, der von Jahr zu Jahr deutlicher zu spüren ist.
 
 
Studie – Glyphosat wirkt negativ auf Nutztiere
 
„Forscher konnten bei Kühen das Herbizid Glyphosat nachweisen und vermuten eine deutlich schädigende Wirkung. Das Herbizid rufe laut Studie Nährstoffmangel und Organschädigungen hervor.
 
Wissenschaftler des Instituts für Bakteriologie und Mykologie an der Universität Leipzig haben Urin und Blut von über 200 Kühen aus
konventionellen Ställen in Dänemark untersucht. Das Ergebnis der Studie zeigte, dass alle Kühe das Herbizid Glyphosat ausschieden, außerdem fanden die Forscher erhöhte Konzentrationen bestimmter Enzyme im Blutserum der Tiere. Dieser Befund weise auf eine Schädigung von Organen und Muskeln hin.
 
So lag beispielsweise der Durchschnitt für das Enzym Glutamat-Dehydrogenase bei fünf der acht Farmen über den Referenzwerten. Das
könne ein Indiz dafür sein, dass Leberzellen der Kühe zerstört wurden,heißt es.
 
Glyphosat verhindert Nährstoffaufnahme
 
Ein weiteres Ergebnis: In allen Ställen lagen die Durchschnittswerte der lebensnotwendigen Spurenelemente Mangan und Kobalt weit unter dem
Referenzwert. Die Blutproben zeigten niedrige Konzentrationen der Stoffe, die für verschiedene Körperfunktionen benötigt werden.            Die Experten der Uni Leipzig vermuten, dass das mit der Wirkweise von Glyphosat zu tun hat. Das Herbizid, vor allem vertrieben vom US-Agrarkonzern Monsanto, bindet die Elemente und verhindert, dass Pflanzen ausreichend damit versorgt werden. Offenbar betrifft das jedoch auch die Tiere, die Futtermittel von glyphosat-besprühten Äckern zu fressen bekommen.
 
Die Autoren der Studie wundern sich darüber, dass nicht mehr Forschungsergebnisse zur Glyphosatbelastung von Nutztieren vorliegen. Schließlich, so heißt es, gebe es viele Untersuchungen, die das Herbizid im Urin von Menschen festgestellt haben.
Einerseits bei Landwirten, die die Chemikalie einsetzen.
Andererseits aber auch bei Verbrauchern:
Tests im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hatten vor einigen Monaten für Aufsehen gesorgt. Das Herbizid war im Urin
zahlreicher Großstadtbewohner in Europa gefunden worden. Auch hier könnte die Nahrung der Grund für die Belastung sein.“
 
(online unter: http://www.agrarheute.com/glyphosat-
studie?suchbegriff2=Glyphosat [Stand: 18.09.2013])

  

Eine sehr verzwickte Situation! Landwirtschaftliche Betriebe organisieren ihren Futteranbau in Harmonie mit der Pflanzenschutzindustrie, welcher sich im vollen Wiederspruch mit der natürlichen Pflanzen-und Bodenbiologie befindet.

 

Biogassubstrat baut Humus ab und bringt pathogene Keime, Clostridien und Co. in die Nahrungskette.
 

Beides schädigt Mensch und Tier.

Hier wieder ein Gleichgewicht zu schaffen ist eine Herausforderung, die sicherlich nicht in kurzer Zeit zu schaffen ist.

Es ist dringend notwendig sich heute diesem Thema zu widmen und Veränderungen zu schaffen.

In Sachen Biogassubstrat ist es unserer Meinung nach noch relativ einfach, dieses wieder in eine organische Substanz zu bringen, die keinen Schaden bringt, sondern zu einem positiven Dünger umgewandelt werden kann.

Futtermittel die mit Glyphosat belastet sind, sollten nicht gefüttert werden!

Tiere die mit Glyphosat belastet sind, sollten entgiftet werden!

Wenn Sie mehr hierzu erfahren möchten, rufen Sie uns bitte an.

Wir bieten Ihnen hier Lösungen, damit auch Ihr Betrieb wieder volle  biologische Leistung erreichen kann.

 

 Ihr mmb-Team

 
Uwe Schmidt
 
 

 

Kooperation mit Russland

Veröffentlicht am Montag, 14. Oktober 2013
Aktuelles

MMB ist nun auch in Russland aktiv beratend tätig:

Im Oktober 2013 waren erstmals Geschäftsführer Uwe Schmidt und Kooperationspartner Arthur Gavronski aus Estland in Russland. Durch die entstandenen Kontakte auf der EuroTier 2012 wurde MMB für eine Betriebsberatung sowie Schwachstellenanalyse nach Russland eingeladen. Ein Milchviehbetrieb mit über 600 Milchkühen sowie eigener Nachzucht wurde besucht. Daraus entstand ein Vertrauensverhältnis für eine dauernde beratende Begleitung. Dieser Betrieb wird nun von Deutschland aus durch MMB betreut.

Auf einer landwirtschaftlichen Ausstellung in Moskau kamen weitere Kontakte zustande. In Sachen Michviehmanagementberatung gibt es hier sehr viel Interesse und eine große Nachfrage. Die russische Landwirtschaft ist sehr europäisch orientiert. Für MMB ist dieses eine weitere Herausforderung, die in den nächsten Jahren sicherlich ausgeweitet werden kann.

  • Foto1
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  • Fotos3
  • Fotos5
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  • Foto6
  • Foto7
  • Milchviehanlage in Russland
  • Besuch der Agrotech in Russland
  • Geschäftsführer MMB Uwe Schmidt
  • Kooperationspartner für Estland Arthur Gavronski
  • Agrar-Ausstellung in Moskau
  • Basilius Kathedrale in Moskau
  • Moskauer Roter Platz der Erlöserturm

KE Workshop in Niederösterreich 2013

Veröffentlicht am Mittwoch, 18. September 2013
Aktuelles

Am 20. Juni 2013 fand in Niederösterreich, genauer gesagt in Hollenstein, ein KE Workshop statt. Viele Interessierte folgten der Einladung von TVA und erlebten einen informativen Tag.

Auf der Tagesordnung standen zahlreiche interessante Vorträge zum Thema KE Kräuterextrakt.

  • WorkshopHerrSpitzerquerformat10
  • WorkshopFriedrichBuder11
  • WorkshopUweSchmidt12
  • WorkshopDrDirkHmberg14
  • WorkshopPeterNatter15
  • Geschäftsjahrbericht des Ingenieurs Michael Spitzer von TVA Produktions- & Vertriebs-Gesellschaft
  • Informationen zur richtigen Dosierung von KE Kräuterextrakt vorgetragen von Ingenieur Friedrich Buder, TVA
  • Vortrag über Einsatz von KE in der Landwirtschaft von Uwe Schmidt, mmb-Milchviehmanagementberatung
  • Ausführungen von Dr. Dirk Hömberg, Spezialberater für Melktechnik und Eutergesundheit
  • Erfahrungsberichte vom Außendienst referiert von Peter Natter, Leitung KE

 

Nach einer stärkenden Mahlzeit ging es zu Fuß in die Berge. An einem idyllischem Berghang stand die Besichtigung des Kräutergartens auf dem Programm. Der Tag fand seinen gemütlichen Ausklang bei einer Wikingerfloßfahrt bei der es auch zum Gesprächsaustausch zwischen den Teilnehmern von nah und fern kam.