Landwirtschaft in BalanceII

Nahrungskette

 

Bei mir nahm in der Beratung und auch in der Praxis 2007 die Wende.

Mir war es wichtig die Lebensmittelproduktion zu fördern und zu gesunden.

Ein Lebensmittel (Fleisch- und Milchprodukte) zu produzieren mit gesunden Pflanzen und Futtermitteln mit weniger Zusatzstoffen. Ganzheitlich und im Gleichklang mit der Natur.

Die Grundlage für alles ist unser Boden. Wenn die Bodenbiologie im wahrsten Sinne des Wortes „am Boden“ ist, wie soll dort ein nahrhaftes Grundfutter mit allen Nähr- und Wirkstoffen wachsen!? Stimmt dort aber die Balance, funktioniert auch die Tierproduktion. 8 Jahre Erfahrung haben mir dieses bestätigt. Mit Rottegülle habe ich die Nährstoffe in den Humusschichten gehalten. Ein Auswaschen der Nährstoffe war nicht mehr gegeben. Die Pflanzen bekamen mehr Feinwurzeln, weil diese nicht mehr durch unvergorene Gülle verätzt wurden. So waren die Grasnarben sehr dicht und gewisse Zeigerpflanzen, wie Ampfer und Löwenzahn gingen zurück. Eine Überfrachtung mit pathogenen Keimen gab es auch nicht mehr, weil diese dem Rotteprozess nicht standhielten. Diese Grundfutter wurden mit flüssiger Pflanzenbiologie, die beim Silierprozess beigefügt wurde, beimpft. Ein natürlicher Vorgang, der das Immunsystem der Tiere, Darmgesundheit, Kälbergesundheit und v. m. positiv beeinflusst.  

Meine Erfahrungen und Wahrnehmungen haben gezeigt, dass dadurch das Grundfutter wertvoller wurde, das Kraftfutter reduziert werden konnte, so dass die Produktionskosten deutlich gesenkt wurden.

Der Zusatz „Dynapro“ hat weiter bewirkt, dass die Pansenbakterien mehr Microbeneiweiß produzieren können, dadurch weniger Protein gefüttert werden muss und daher der Harnstoffgehalt in der Milch gesenkt werden kann. Die Leber wird weniger belastet und Standartprobleme sind in den Betrieben, wie Mortellaro deutlich weniger. 

Zusammenfassend, mit gesundem Grundfutter und Dynapro wird der Kraftfuttereinsatz deutlich gemindert, Stoffwechselstörungen und ER-Stress weitgehend minimiert.

Nur gesunde Kühe können langfristig mehr Milch geben.

 2019 nimmt mein Leben eine weitere Wende. Kühe zu füttern, diese gesund und leistungsstark zu halten, nachhaltig zu wirtschaften, ist für mich Alltag.

Neue Herausforderungen reizen mich. Daher habe ich mich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht. Seit 30 Jahren befasse ich mit Naturheilkunde, die ich heute auf bestimmten Betrieben mit Erfolg einsetze.